Psychosoziale Beratung und Kontaktmöglichkeiten für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Personen (LSBT*) im Ruhrgebiet und am Niederrhein sowie in Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen für Menschen mit Fragen zu HIV: vertraulich – kompetent – kostenlos

Unser Team besteht aus qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Spezialkenntnissen. Alle sind vertraut mit den besonderen Lebenssituationen von LSBT* sowie Menschen mit HIV / STIs.

Psychosoziale Beratung und Kontaktmöglichkeiten für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Personen (LSBT*) im Ruhrgebiet und am Niederrhein sowie in Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen für Menschen mit Fragen zu HIV: vertraulich – kompetent – kostenlos

Unser Team besteht aus qualifizierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Spezialkenntnissen. Alle sind vertraut mit den besonderen Lebenssituationen von LSBT* sowie Menschen mit HIV / STIs.

Welt-AIDS-Tag 2017: Frühzeitiger HIV-Test bringt gesundheitliche Vorteile!

Nur wer von seiner HIV-Infektion weiß, kann von den Behandlungsfortschritten profitieren. Information und Beratung zu allen Fragen rund um HIV und andere sexuell-übertragbare Infektionen (STI) bietet in Mülheim an der Ruhr die Lebenslust-AIDS-Beratung.

Schon traditionell informiert Beratungsstelle zusammen mit Ehrenamtlichen des together-Jugendtreff in den Tagen vor und am Welt-AIDS-Tag, vom 28.11. bis 01.12. auch im FORUM. Neben Informationen und Schleifen gibt es auch in diesem Jahr wieder die beliebten Soli-Teddys.

Laut Robert-Koch- Institut (RKI) liegt die HIV-Neuinfektionszahlen in NRW stabil bei 3.699 gesicherten Neuinfektionen. Im Hinblick auf die Fälle, in denen der Infektionsweg nachvollzogen werden kann, wird deutlich, dass nach wie vor MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) mit 63 % die größte Betroffenengruppe darstellen. Auf heterosexuelle Sexualkontakte gehen hiernach 32 % sowie auf intravenösen Drogengebrauch 5 % zurück. Gleichwohl insgesamt die meisten Neuinfektionen bei Männern festgestellt wurden, sind es im Hinblick auf heterosexuelle Kontakte mit 68 % in der Mehrheit Frauen, die ein HIV-positives Testergebnis erhalten haben. Neben entsprechenden Risikofaktoren sind die Ergebnisse ggf. auch auf die unterschiedliche Bereitschaft, sich testen zu lassen zurück zu führen.

Wenn HIV-positive Menschen frühzeitig mit einer Behandlung beginnen, haben sie wesentliche gesundheitliche Vorteile. Laut RKI erfolgen in Nordrhein-Westfalen jedoch ca. 33 % ** der HIV-Diagnosen erst dann, wenn die Patient_innen bereits einen fortgeschrittenen Immundefekt aufweisen. Darauf weist die „Lebenslust-AIDS-Beratung“ im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 01.12. hin.

„Wir möchten alle, die Fragen zu HIV und andere sexuell-übertragbare Infektionen haben, ermuntern, die kostenlose, anonyme und vertrauliche Beratung der Lebenslust-AIDS-Beratung in Anspruch zu nehmen“, erläutert Georg Triebels. Beraten wird zum Schutz vor HIV und STIs sowie zum HIV-Test, den in Mülheim an der Ruhr das Gesundheitsamt durchführt. Bei der Lebenslust-AIDS-Beratung erfährt man auch, wo eine qualifizierte HIV-Behandlung zu erhalten ist. Menschen mit HIV, die frühzeitig eine Behandlung beginnen, haben ein deutlich geringeres Risiko, AIDS oder andere schwere Krankheiten zu entwickeln. „Wir wünschen uns, dass alle Menschen mit HIV von den Behandlungsfortschritten profitieren“, ergänzt Georg Triebels.

Angst vor Diskriminierung ist einer der wesentlichen Faktoren, warum Menschen nicht zum HIV-Test gehen. „ In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind noch irrationale Ängste vor Ansteckung zu beobachten, die zu Diskriminierung von Menschen mit HIV führen“, erläutert Georg Triebels. Die Beratungsstelle fordert daher für Mülheim an der Ruhr weiterhin eine Ausweitung der Prävention gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nicht nur Neuinfektionen vermeiden, sondern auch Solidarität fördern kann.

Für weitere Informationen steht Ihnen Torsten Schrodt zur Verfügung (E-Mail: torsten.schrodt@svls.de / Mobil: 0163 4125921)

Sie können uns unterstützen!

Wir freuen uns über ehrenamtliche Unterstützung unserer Teams! Für Material, Fahrtkosten oder zur konkreten Unterstützung von Ratsuchenden sind wir auf Spenden angewiesen. Spendenkonto: IBAN DE21 3506 0386 8101 8802 00

 

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